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Umweltschutz ist wichtig - Maßnahmen erfordern Augenmaß

 

Bild Hans Peter Wollseifer Präsident der Handwerkskammer Luftreinhaltung ist aus Sicht des Handwerks grundsätzlich begrüßenswert. Gerade die KFZ-Meisterbetriebe leisten hier mit der Abgasuntersuchung, der Wartung und Reparatur von Fahrzeugen hervorragende Arbeit im Sinne der Umwelt. Das KFZ-Handwerk ist auch bei der Umsetzung der Feinstaubrichtlinie durch Erteilung der Plaketten involviert. Vorsicht ist nur geboten, wenn Richtlinien überhastet und ohne Berücksichtigung nachteiliger Konsequenzen umgesetzt werden sollen. Bei der Einrichtung, Ausdehnung und Verschärfung von Umwelt-zonen sind vor allem auch dienstleistungsorientierte Handwerksunternehmen wie z.B. SHK-, Elektro-, Metallbau und Tischlerbetriebe betroffen, die in den Zonen ihren Betriebssitz haben oder dort Leistungen erbringen wollen.

Hans Peter Wollseifer

Präsident der Handwerkskammer zu Köln

 

 

Gezielte Luftreinhaltung - Förderung statt Restriktionen

 

Die Erfahrungen nach der Einführung von Umweltzonen zeigen vor allem eines, der erwartete Effekt zur Verbesserung der Luftqualität ist weitgehend ausgeblieben. Umweltzonen sollten auch deswegen, aber auch wegen ihrer restriktiven Wirkung, abgeschafft und Alternativen erschlossen werden. Aus Sicht des Handwerks muss der Verkehr verflüssigt werden und dazu bedarf es moderner Signalanlagensteuerungen und Verkehrsleitsysteme. Innovationen in der Antriebstechnik wie Hybrid oder Brennstoffzelle dienen der Luftreinhaltung und sollten stärker gefördert werden. Wir haben das Portal "umweltzonen-nrw.de" eingerichtet, um  Mitgliedsbetriebe aktuell über die Entwicklungen der mit Luftreinhaltung in Verbindung stehenden Maßnahmen zu informieren.

Dr. Ortwin Weltrich

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln

 

 

   

 

 

Infokreissitzung Luftreinhaltung und Umweltzonen

Köln, 10. September 2015. Der Infokreis Umweltzonen und Luftreinhaltung der Handwerkskammer zu Köln tagt am 27.10.2015, 10.00 Uhr. Fachleute des Landesamtes für Natur, Umwlet und Verbraucherschutz NRW, der Städte Köln und Bonn, der Bezirksregierung Köln und der Handwerkskammer zu Köln werden vor Vertretern aus der Kölner Wirtschaft  und dem Umland über den aktuellen Stand der Luftrienhalteplanung berichten.

Einladung
Tagesordnung

Schnell Antrag stellen: Nachrüstung Russpartikelfilter wird wieder gefördert-Es gibt 260 Euro

Berlin, 5. Januar 2015. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Neuauflage des Förderprogramms zur Nachrüstung älterer Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfiltern beschlossen. Ab sofort stehen für einen eng begrenzten Zeitraum rund 30 Mill. Euro zur Verfügung. Die Nachrüstung von leichten Diesel-Nutzfahrzeugen mit einem zul. Gesamtgewicht bis 3,5 t (Erstzulassung bis 16.12.2009) und von Diesel-PKW (Erstzulassung bis 31.12.2006) mit Rußpartikelfiltern wird mit 260 Euro gefördert. Die Antragsformulare sind ab dem 1. Februar 2015 auf der Internseiteseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle abrufbar. Die Anträge sind über die Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu stellen: http://www.bafa.de/bafa/de/weitere_aufgaben/pmsf/index.html

Auch Unternehmen können Förderanträge stellen. Bei der Antragstellung muss von Unternehmen allerdings eine de-minimis Erklärung abgegeben werden. Was damit gemeint ist, wird auf dieser Seite näher erläutert:

http://www.bafa.de/bafa/de/hilfe/de_minimis/

Fragen zur Förderung beantwortet: Ulrich Fesser, Tel. 0221/2022-293, E-Mail: fesser@hwk-koeln.de.

Wie kommt man ohne grüne Umweltplakette in die grünen Umweltzonen in Köln und Bonn

Seit dem 1. Juli sind die Umweltzonen in Köln und Bonn grün. Unternehmerinnen und Unternehmer fragen sich: Wie komme ich mit meinen Werkstattwagen und Lieferfahrzeugen ohne grüne Plakette in die Umweltzone?

Es gibt folgende Regelungen, wenn die Kraftfahrzeuge vor dem 1.1.2008 auf den aktuellen Halter, den Betrieb oder den Rechtsvorgänger zugelassen worden sind:

1. Fahrzeuge ohne Umweltplakette: Das Kfz ist nicht auf grün nachrüstbar, kein anderes geeignetes Fahrzeug, das eine grüne Plakette hat, ist vorhanden ist und eine Neuanschaffung ist wirtschaftlich unzumutbar Dann kann eine Einzelausnahmegenehmigung für die Ausübung bestimmter Tätigkeiten in der Umweltzonen beantragt werden bei Vorliegen folgender weiterer Sachverhalte:

Fahrten zum Erhalt und zur Reparatur von technischen Anlagen, zur Behebung von Gebäudeschäde einschließlich der Beseitigung von Gas- und Elektrodenschäden, zur Belieferung und Entsorgung von Baustellen, Warenanlieferungen zu Produktionsbetrieben und Versand von Gütern aus Produktionsbetrieben sowie Werkverkehre, Versorgung der Bürger mit lebensnotwendigen Gütern des Lebensmitteleinzelhandels. Ausnahmegenehmigungen können Betriebe auch im Falle der Existenzgefährdung erhalten (Härtefallregelung).

2. Fahrzeuge mit roter oder gelber Plakette, s. zu 1. und mittels "Fuhrparkregelung". Wer mindestens zwei auf sich als Nutzfahrzeug zugelassene Fahrzeuge mit grüner Plakette nachweist, kann für ein weiteres Nutzfahrzeug mit roter oder gelber Plakette bis zum 31.12.2014 eine Ausnahmegenehmigung bekommen. Wer drei umweltzonenkonforme Nutzfahrzeuge im Fuhrpark hat, bekommt eine Genehmigung bis maximal zum 31.12.2015. Die Ausnahmegenehmigung läuft max. 1 Jahr und kann ggf. verlängert werden. Hier ist das Zulassungsdatum des Fahrzeugs mit roter oder gelber Plakette auf den Halter irrelevant.

3. Fahrzeuge mit gelber Plakette, s. zu 1. und 2. und per Allgemeinverfügung. Per Allgemeinverfügung der jeweiligen Umweltzonenkommune wird zum Befahren der Umweltzone mit einem Fahrzeug mit gelber Plakette keine Ausnahmegenehmigung benötigt, wenn das Fahrzeug vor dem 1.1.2008 auf den Halter, den Betrieb oder den Rechtvorgänger zugelassen worden ist und das Fahrzeug technisch nicht so nachrüstbar ist, dass es eine grüne Plakette erhält. Beide Tatbestände müssen durch einen Technischen Sachverständigen einer TÜV-Prüfstelle bescheinigt werden. Die Bescheinigung ist im Fahrzeug mitzuführen und beim Abstellen des Fahrzeugs in der Umweltzonen gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe zu legen.

 

Fördermittel zur Anschaffung emissionsarmer leichter und mittlerer Nutzfahrzeuge

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt bei Neuaschaffung eines emissionsarmen leichten oder mittleren Nutzfahrzeug Fördermittel im Form eines zinsgünstigen Darlehens. Die Mittel dafür kommen aus dem "Umweltprogramm - Allgemeine Umweltschutzmaßnahmen KfW-Programme (240, 241)".

Gefördert werden alle Investitionen in Deutschland, die dazu beitragen, die Umweltsituation wesentlich zu verbessern. Dazu zählen Maßnahmen

  • zur Anschaffung von biogas- oder erdgasbetriebenen Fahrzeugen
  • zur Anschaffung emissions- und lärmarmer leichter Nutzfahrzeuge (Fahrzeuge kleiner oder gleich 3,5 t der Klasse N1 und Fahrzeuge ab 3,5 t bis 12 t der Klasse N2), die mindestens den Abgasstand Euro 5 erfüllen
  • zur Anschaffung schwerer emissionsarmer Nutzfahrzeuge größer 12 t, die mindestens den Abgasstandard EEV erfüllen.

Weitere Infomrationen gibrt es hier: Umweltprogramm

Antragstellung

Die Antragsformulare liegen den Kreditinstituten vor oder können unter dem Link der KfW online ausgefüllt werden. Als Programmnummer ist 237 und bei Krediten an KU 247 anzugeben.

Art und Höhe der Förderung

Das Darlehen beträgt bis zu 100 %, max. 2 Mio. € pro Vorhaben. Die Auszahlung beträgt 100 %. Die Kreditlaufzeit beträgt bis zu 5 Jahren bei höchstens einem tilgungsfreien Anlaufjahr oder bis zu 10 Jahren bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren. Für Investitionsvorhaben, deren technische und ökonomische Lebensdauer mehr als 10 Jahre beträgt, kann eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren bei höchstens 3 tilgungfreien Anlaufjahren beantragt werden.
Die aktuellen Konditionen finden Sie auf den Internetseiten der KfW.

In Köln und Bonn werden die Umweltzonen ab 1. Juli 2014 grün

Die Luftreinhaltepläne Köln und Bonn sehen vor, dass ab dem 1. Juli 2014 nur noch Fahrzeuge mit grüner Umweltplakette einfahren dürfen oder Fahrzeuge mit gelber Plakette, die nicht auf grün nachrüstbar sind und vor dem 1.1.2008 auf der aktuellen Halter zugelassen wurden. Die Nichtnachrüstbarkeit des Fahrzeugs muss von einem amtlich anerkannten Sachverständigen einer Technischen Prüfstelle (TP) bescheinigt werden. In den "Alten Bundesländern" sind dies ausschließlich TÜV-Prüfstellen. Die Bescheinigungen sind im Fahrzeug mitzuführen und beim Abstellen des Fahrzeugs in der Umweltzonen gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe zu legen.

 

Darüber hinaus gibt es im Einzelfall noch Ausnahmegenehmigungen für Fahrzeuge ohne oder mit roter Plakette. Bis Ende 2015 gilt noch die sogenannte Furhparkregelung. Wer mindestens drei Fahrzeug mit der für die Umweltzone geforderte Umweltplakette auf sich/auf das Unternehmen zugelassen hat, erhält für ein Fahrzeug mit roter Plakette eine Ausnahmegenehmigung zum Befahren der Umweltzone (3:1-Regelung).

 

Aufgrund von Verkehrsbeschränkungen auf einigen Autobahnbrücken in der Region Köln/Bonn, haben die Kommunen für bestimmte Fahrzeugkategorien Ausweichrouten innerhalb der Umweltzonen das Fahrverbot aufgehoben.

Bonn: Für Bonn sind vom 1. Juli bis 1. September folgende Straßenbereiche in der Umweltzone vom Verkehrsverbot für Kraftfahrzeuge ohne grüne Plakette befreit: Bonner Umweltzone

Köln: In Köln ist aufgrund der Sperrung der Zoobrücke für Schwerlastkraftwagen mit einem zul. Gesamtgewicht über 30 Tonnen das Fahrverbot innnerhalb der Umweltzone auf folgenden Streckenabschnitten aufgehoben: Kölner Umweltzone

 

 

In den Umweltzonen Köln und Bonn gilt ab 1. Juli 2014 nur noch grüne Plaketten

Ab dem 1. Juli 2014 sind bis auf wenige Ausnahmen nur noch Kraftfahrzeuge mit grüner Plakette zugelassen. Die Tatbestände für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung erfahren Sie hier....

 

Es empfiehlt sich in jedem Fall, vor der Beantragung einer Ausnnahmegenehmigung mit dem Ansprechpartner bei der Handwerkskammer Kontakt aufzunehmen. Ansprechpartner sind:

Bernd Kramer, Tel. 0221/2022-227, E-Mail kraemer@hwk-koeln.de

Ulrich Fesser, Tel. 0221/2022-293, E-Mali fesser@hwk-koeln.de