Umweltzone - Stadt und Bezirksregierung nicht einig
Die aus Sicht des Handwerks sowieso schon prekäre Lage in Sachen Umweltzone spitzt sich weiterhin zu, weil die Stadt nicht nur die Forderung der Terminverschiebung auf Mitte nächsten Jahres nicht aufgegriffen hat, sondern auch bei den Ausnahme- und Übergangsregelungen den Vorschlägen der Handwerkskammer nicht folgte (s. Artikel vom 18.09.2007). Die Bezirksregierung Köln, der der Regelungskatalog nun zur Beurteilung und Bestätigung vorliegt, scheint die Kritik des Handwerks zumindest in Teilen als berechtigt zu werten und will Änderungen an den Ausnahmetatbeständen zum Fahrverbot. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Stadt und Bezirksregierung werden wahrscheinlich nicht von heute auf morgen aus der Welt zu schaffen sein. Somit ist davon auszugehen, dass verbindliche Rahmenbedingungen zur Umweltzone und zum Fahrverbot noch weiter auf sich warten lassen. Die Stadt wäre gut beraten, würde sie die fast von allen relevanten Organisationen angeregte Terminverschiebung aufgreifen. Betrachtet man die das Stadtzentrum passierenden Fahrzeuge, so bekommt man den Eindruck, dass die meisten Autobesitzer noch garnicht realisiert haben, dass die Umweltzone ab Anfang nächsten Jahres die Innenstadt ohne Plakette unpassierbar macht - kaum ein Auto trägt eine Plakette. Wer darauf hofft, diese auf dem weihnachtlichen Gabentisch vorzufinden, wird möglicherweise schlecht beraten sein. Wenn die große Nachfrage einsetzt, könnte es zu Engpässen kommen. Also schnell zum Kfz-Fachbetrieb und die Plakette besorgen.









