Die über den Grenzwerten liegenden Stickoxidkonzentrationen in einem Abschnitt der Luxemburger Straße sind ursächlich die Aufstellung eines Luftreinhalteplanes. Anders als in vielen anderen Luftreinhalteplänen bauen Bezirksregierung und Stadt auf freiwilliige Maßnahmen der Wirtschaft, um die Schadstoffkonzentrationen zu mindern. Eine Umweltozne ist hier nicht im Gespräch. Vorgesehen ist allerdings ein temporäres LKW-Fahrverbot, falls die freiwilligen Maßnahmen nicht greifen sollten. Eine freiwillige Vereinbarung haben auch die Handwerkskammer zu Köln und die Kreishandwerkerschaft mit dem "Aktionsbündnis zur Sicherung der Luftgüte in der Stadt Hürth"
geschlossen. Das Aktionsbündnis setzt auf Sensibilisierung und Motivation. Sensibilisiert werden sollen die Handwerksunternehmen für die Problemlage. In Innungsversammlungen und Mitgliederversammlungen der KH sollen die Mitgliedsunternehmen über die prekäre Situation in der Luxemburger Straße informiert und zudem motviert werden, die entsprechenden Teilstrecke in der Rush Hour nur noch zu Dienstleitungserbringung vor Ort zu benutzen und ansonsten den Bereich möglichst zu umfahren. Zudem sollen die Kunden der Handwerksunternehmen noch intensiver zu Energiesparmaßnahmen und neuen Heiztechniken beraten werden.









